Letzte Änderung: 26.05.2006
Informationen zur Vogelgrippe
Allgemein wird auf das erhöhte Sicherheitsrisiko hingewiesen (27.12.2005).
In Kambodscha besteht für Reisende aufgrund der allgemeinen Armut eine erhöhte Gefahr, Opfer von Raub oder Diebstahl zu werden. Obwohl sich gewisse Verbrechen wie Entführungen hauptsächlich auf lokaler Ebene abspielen, werden vor allem in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh und in Sihanoukville auch Touristen vermehrt Opfer von Diebstählen, bewaffneten Überfällen und auch Sexualdelikten.
Es sollten daher keine Wertgegenstände (Uhren, Schmuck usw.) und nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Dokumente sollten fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Insbesondere sollte nach Einbruch der Dunkelheit auch in den Städten auf Spaziergänge sowie Fahrten mit Motorrad- und Fahrradtaxis verzichtet werden.
Die Sicherheitslage kann sich in Kambodscha sehr schnell verändern.
Aufgrund der latenten Gefahr von Unruhen in der Hauptstadt Phnom Penh wird zu erhöhter Vorsicht und Wachsamkeit geraten. Demonstrationen, Wahlveranstaltungen und generell größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Überlandreisen sollten ausschließlich tagsüber und vorzugsweise in Gruppen von mehreren Fahrzeugen unternommen werden.
Mit Ausnahme der Strassen von Phnom Penh nach Sihanoukville, Kampot, Kampong Cham, Kompong Thom oder Battambang ist aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse das Flugzeug zu bevorzugen.
Außerhalb der Ballungszentren ist die Minengefahr noch immer sehr hoch, vor Treckingtouren wird daher gewarnt. Am Meisten betroffen sind die Provinzen entlang der thailändischen Grenze (auch die Provinz Siem Reap). Vor Individualreisen ohne Zuziehung eines ortskundigen Reisebüros wird abgeraten.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Beim Besuch von religiösen Stätten ist auf korrekte Kleidung zu achten (keine Shorts und Miniröcke, geschlossenes Schuhwerk).
Die Kambodschanischen Behörden haben in letzter Zeit die Verfolgung von sexuellem Missbrauch von Kindern durch Ausländer verstärkt. Eine entsprechende Verurteilung kann mit einer langjährigen Haftstrafe unter schwersten Bedingungen enden. Homosexualität ist illegal und strafbar.
Vor Ort besteht keine österreichische Vertretungsbehörde. Die zuständige Botschaft befindet sich in Thailand. Bürger von EU-Staaten können sich jedoch in Notfällen an die Vertretungsbehörde anderer EU-Staaten wenden. Die deutsche Botschaft in Phnom Penh No. 76-78 Rue Yougoslavie (= Street 214), Tel.: (00855 23) 21 61 93, 21 63 81, Fax: (00855 23) 42 77 46 hat den konsularischen Schutz der österreichischen Staatsbürger übernommen.
Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuß von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden.
Öffentliche Verkehrsverbindungen: Mietwagen und Taxis. Fahrpreis im Voraus aushandeln.
Das Vermieten von Motorrädern an Ausländer ist in einigen Landesteilen verboten. Ausländische Motorradfahrer werden daher oft von der Polizei angehalten und aufgefordert, die Motorräder sofort zurückzustellen.